Departement Umweltwissenschaften

Das Departement Umweltwissenschaften wurde 2006 gegründet und ging aus dem Zusammenschluss der Integrativen Biologie, der Geowissenschaften, des Programms  „Mensch, Gesellschaft, Umwelt“ und der Prähistorischen und Naturwissenschaftlichen Archäologie hervor.

Die Umwelt setzt sich zusammen aus der Geosphäre, der Hydrosphäre und der Atmosphäre. Beeinflusst werden diese Sphären schon seit tausenden von Jahren durch den Menschen, aber noch nie zuvor in der Geschichte unseres Planeten hat der Mensch mit seinen Aktivitäten einen derartig tief greifenden, globalen Einfluss auf die Umwelt ausgeübt wie heute. Das bessere Verständnis der Umwelt, sowohl bezüglich der vielfältigen Grundlagen, als auch hinsichtlich der Wirkungen und Rückwirkungen menschlicher Eingriffe sowie ihrer Entstehungsgeschichte ist eine der notwendigen Voraussetzungen für die Sicherung unserer Lebensbasis.

In diesem Sinne werden am Departement Umweltwissenschaften die komplexen heutigen und vergangenen Wechselwirkungen zwischen Umwelt und Mensch in vielfältiger Weise auf der Basis von Botanik, Zoologie, Oekologie, Physischer Geographie, Humangeographie, Meteorologie, Natur-, Landschafts- und Umweltschutz, Biogeographie, „Nachhaltiger Entwicklung“ und Archäologie in interdisziplinärer Verknüpfung untersucht.

Das Departement Umweltwissenschaften umfasst heute rund 18 Professuren mit über 210 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bewirtschaftet ein Budget von knapp 15 Mio. CHF an universitären Mitteln. Dazu kommen noch erhebliche Beiträge aus Stiftungen und sonstigen Drittmitteln (Schweizerischer Nationalfonds und weitere).