Departement Mathematik und Informatik

Das Departement Mathematik und Informatik wurde 2010 gegründet, es besteht aus den beiden Fachbereichen Mathematik und Informatik.

Fachbereich Mathematik

Mathematik ist eine Sprache, die es erlaubt, Sachverhalte hoher Komplexität präzise zu beschreiben und damit rationaler Behandlung zugänglich zu machen. Die Mathematik ist seit Jahrtausenden fester Bestandteil unserer Kultur und Zivilisation; die gegenwärtigen und künftigen Entwicklungen in Technik und Informatik, in der Medizin und in den Na­turwissenschaften sind ohne gründliche Kenntnisse in alter und neuer Mathematik un­denkbar.

In den letzten zwanzig Jahren ist der Bedarf an Mathematik in den Wissenschaften stark gewachsen. Besonders die erfolgreiche Kombination immer komplexerer mathematischer Modelle mit rechnergestützter Simulationen hat vielfach nicht nur die Forschungslandschaft sondern auch unser tägliches Leben drastisch verändert. Die tägliche Wettervorhersage, die medizinischen Anwendungen der Computer-Tomographie, die moderne Flugzeugindustrie, die heutigen Finanzmärkte, sichere Kreditkarten­transaktionen über das Internet und vieles mehr wären ohne Mathematik und Computersimulation nicht vorstellbar.

Das Mathematik stellt sich dem zunehmenden Bedarf an mathematischer Lehre und Forschung seitens der Naturwissenschaften, der Medizin und auch der Wirtschaft. Dies manifestiert sich in den letzten beiden anwendungsorientierten Berufungen und dem Aufbau der Computational Mathematics. Zudem bietet Basel ein spezialisiertes Masterstudium Actuarial Science an.

Die Mathematik umfasst heute 7 Professuren mit über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bewirtschaftet ein Budget von rund 3 Mio. CHF an universitären Mitteln. Dazu kommen noch erhebliche Beiträge an Drittmitteln (Schweizerischer Nationalfonds und weitere).

Fachbereich Informatik

Informatik ist einerseits als eigenständiges Fach anerkannt und andererseits zentrale Forschungsmethodik in allen Naturwissenschaften und in der angewandten Mathematik. Der Fachbereich Informatik möchte sich in diesem Kontext als anwendungsorientierte Informatik positionieren und strebt eine Vernetzung mit anderen Forschungsbereichen an.  Aktuelle Forschungsprojekte umfassen die Bereiche, Grid- und Webtechnologie, Computernetzwerke, Datenbanken und Informationssysteme, Bildverarbeitung und Medizininformatik.

In der Lehre zielt die Informatik auf eine anwendungsorientierte Ausbildung, in der Gewicht auf eine fundierte naturwissenschaftliche Grundausbildung gelegt wird. Durch die Möglichkeit zur Wahl eines Schwerpunktes im Bachelorprogramm wird der Wechsel in verwandte Masterstudiengänge ermöglicht. Die Informatik bietet Grundlagenveranstaltungen für andere Departemente und Fakultäten an. Das Informatikstudium eröffnet einen breiten Einsatz in Tätigkeitsfeldern von Wirtschaft und Industrie, vermittelt aber auch das theoretische Rüstzeug für den Einstieg in die Forschung.

Das Departement Informatik wurde 2002 mit Mitteln der Moritz-Straus-Stiftung, der FAG, dem Erneuerungsfonds aus dem früheren Institut für Informatik gegründet.

Der Fachbereich Informatik umfasst heute 6 Professuren mit über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bewirtschaftet ein Budget von rund 3 Mio. CHF an universitären Mitteln. Hinzu kommen erhebliche Mittel aus zahlreichen Drittmittelprojekten (Schweizerischer Nationalfonds, Hasler-Stiftung, EU und Industriepartner).