Departement Chemie

Die chemische Forschung an der Universität Basel hat eine lange bis ins Mittelalter auf Paracelcus zurückgehende Tradition. Während des letzten Jahrhunderts gewann das Departement Chemie zunehmend an Bedeutung durch die enorme Entwicklung der chemischen Industrie im Grossraum Basel, und zwar sowohl als Institution der Forschung als auch für die Ausbildung des Nachwuchses.

Das heutige Departement Chemie ist interdisziplinär orientiert mit einem breiten Forschungsspektrum in Life-Sciences, Katalyse und Nano-Sciences sowie in den diese Gebiete unterstützenden Sektoren der Grundlagenforschung.

Das Departement Chemie umfasst zur Zeit 12 Professuren, d.h. 12 Arbeitsgruppen mit über 160 Mitarbeitern (Doktoranden und Postdoktoranden) und bewirtschaftet ein Budget von rund 11 Mio. CHF p.a. an universitären Mitteln. Auf Grund entsprechender Forschungsanträge und der hervorragenden Reputation (> 125 Publikationen p.a.) erhalten die Arbeitsgruppen Drittmittel in der Grössenordnung von 6-8 Mio. CHF p.a. vom Schweizerischen Nationalfonds, der chemischen Industrie und aus europäischen Netzwerkprojekten. Das Department ist sehr aktiv in der Lehre und bildet etwa 350 Naturwissenschaftler p.a. „Bologna“-konform in Vorlesungen und Praktika aus. Studenten mit Hauptfach Chemie werden so früh wie möglich an Forschungsprojekten der Arbeitsgruppen beteiligt („bench-side-teaching“) und haben nach dem Doktorat und einem anschliessenden Postdoc-Aufenthalt im Ausland die besten Voraussetzungen für eine Karriere in der Industrie oder an einer Universität.